Bargeld für gebrauchte Handys

Der Verkauf gebrauchter Handys ist ein riesiger Markt. Im Internet gibt es mehrere Unternehmen, die sich auf den Ankauf gebrauchter Mobiltelefone spezialisiert haben. Sogar defekte Handys müssen nicht im (Sonder-) Müll landen - auch für sie gibt es Abnehmer, unter anderem in den Online-Auktionshäusern.
Ein Weg, um ein gebrauchtes Handy zu Bargeld zu machen, ist der Privatverkauf. Wer einen Bekannten oder Kollegen hat, der ein günstiges Mobiltelefon sucht, kann sein Altgerät unkompliziert und schnell loswerden. Doch diese Methode hat zwei Nachteile: Einem guten Bekannten macht man sicher einen guten Preis - der Verkäufer verliert also Geld. Und wenn das gebrauchte Handy nach kurzer Zeit technische Probleme bereitet, ist das auch nicht gut unter Bekannten oder Kollegen.
Da bietet sich zweitens der Verkauf auf einem Flohmarkt an. Solche Gelegenheiten gibt es in jeder Stadt, und Flohmärkte ziehen auch viele Käufer an. Die Chancen für den Verkauf eines gebrauchten Handys stehen dort nicht schlecht. Doch bei fast jedem Flohmarkt muss der Verkäufer Standgebühren bezahlen, die den Verkaufserlös schmälern. Das lohnt sich nur dann, wenn der Verkäufer viele Waren verkauft.
Eine dritte Möglichkeit ist der Verkauf über eine gedruckte Kleinanzeige. Ob in der Lokalzeitung oder in speziellen Kleinanzeigen-Blättern, so ziemlich jedes gebrauchte Handy findet einen Käufer. Doch auch dort gilt: Eine Kleinanzeige kostet Geld.
Relativ gering sind die Kosten auf Online-Auktions-Plattformen wie eBay - die Möglichkeit Nummer 4. Dort treffen sich die meisten Käufer und Verkäufer für gebrauchte Handys. An einem beliebigen Tag waren bei eBay Deutschland 25.549 gebrauchte Mobiltelefone ohne Vertragsbindung im Angebot. Ein riesiger Marktplatz, um sein Secondhand-Handy zu Geld zu machen. Bei eBay ist auch die Nachfrage nach defekten Handys groß - am gleichen Tag waren 946 kaputte Mobiltelefone im Angebot - und für fast alle gab es Interessenten. Kostenlos ist das Online-Auktionshaus Hood.de. Allerdings ist dieser virtuelle Marktplatz auch deutlich kleiner - und dennoch attraktiv. An einem beliebigen Tag boten bei Hood.de 205 Kunden ihre gebrauchten Mobiltelefone ohne Vertrag zum Kauf an. Davon waren 21 als "defekt" deklariert. Bei allen Online-Auktionshäusern gilt die Regel: Angebot und vor allem Nachfrage bestimmen den Preis.
Die fünfte Möglichkeit zum Gebrauchthandy-Verkauf sind Kleinanzeigen im Internet oder Unternehmen, die sich mit Online-Plattformen auf den Ankauf spezialisiert haben. Bekannte Internet-Adressen sind Kijiji.de, Quoka.de, GebrauchtesHandy.de, Handy-Gebraucht.de oder Handy-Market.com (Kleinanzeigen) und HandyVerkauf.de, wirkaufens.deu oder Zonzoo.de (Firmen). Hier können Anbieter ihre Secondhand-Handys zum Festpreis verkaufen.
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